Du weißt, wer gemeint ist

Flash Countdown

HÄ?

ENTSCHULDIGEN SIE, WENN ICH ETWAS LAUTER SCHREIBE. DAS LIEGT AN UNSEREM HEUTIGEN BESUCH HIER. HÄTTE ICH GEWUSST, WELCHEN HÖLLENLÄRM VIERZIG MOTOCROSS-MOTORRÄDER VERANSTALTEN, DANN HÄTTE ICH MICH IM VORFELD UM GEHÖRSCHUTZ GEKÜMMERT. ABER SPASSIG WAR ES TROTZDEM. SOHN SCHEINT AUCH SEINEN SPASS GEHABT ZU HABEN. JEDENFALLS WAR ER TOTAL ELEKTRISCH, ALS DIE ERSTEN FAHRER ÜBER DIE SPRUNGHÜGEL GEBRETTERT SIND. ABER IRGENDWANN WAR ES DANN DOCH ZU VIEL UND WIR HABEN DIE SEGEL GESTRICHEN. SOHN HAT DEN WUNSCH GEÄUSSERT, AUCH EIN SOLCHES MOTORRAD HABEN ZU WOLLEN UM SO DURCH DEN MATSCH ZU BRETTERN. DASS MAN NACH EINER RUNDE VORNE HERUM VON EINER GESCHLOSSENEN MATSCHSCHICHT BEDECKT IST STÖRE IHN NICHT VERKÜNDETE ER VOLLMUNDIG. DIE REAKTION AUF EINIGE MATSCHSPRITZER, DIE EINER DER FAHRER IM PUBLIKUM VERTEILTE LÄSST ABER ANDERES VERMUTEN…

Den Rest des Tages haben wir dann hier verbracht. Die Idee war aus der Not geboren, da wir bei unserer Flucht Abfahrt vom Motocross erst kurz nach zwei Uhr hatten. War aber eine gute Idee. Sohn hatte ausgesprochen Spaß an den ausgestellten Flugzeugen, Schiffen und Raketen und ich bin für so etwas ja auch immer zu haben. Blöd nur, daß das Museum bereits um 17 Uhr schließt und wir deshalb nur einen winzigen Ausschnitt der Ausstellung gesehen haben.

Abgeschlossen wurde der Tag durch einen Besuch beim Italiener, zu dem ich großzügig eingeladen wurde. Für morgen steht zum Abschluß der Besuch im Tierpark Hellabrunn an und dann geht es schon wieder nach Hause.

Es ist mal wieder soweit

Es ist wieder Pfingsten. Das bedeutet: es ist Zeit für den alljährlichen Männerurlaub von Sohn und mir.

Dieses Jahr gibt es eine Abwechslung: wir sind nicht in Dresden auf dem Bauernhof sondern in einer anderen Himmelsrichtung: wir sind in Bayern. Genauer: in Erding. Auf die Idee gebracht hat mich jemand von der Arbeit, der dieses hier erwähnte. Uneigennützig wie ich bin, habe ich Sohn die vierzehn Wasserrutschen vorgestellt und die Sache war gebongt (gebont? Kommt ja eher von Bon und nicht von Bong).

Also haben wir uns gestern auf den Weg gemacht. War vielleicht nicht die allergenialste Idee, denn außer uns hatte noch eine gefühlte Million andere Leute dieselbe Idee. Aber irgendwann ging es vorwärts und nach nur sieben Stunden waren die 660 Kilometer geschafft.

Heute dann der Besuch der oben angekündigten Attraktion. Was soll ich sagen? Cool. Wasserrutschen für jeden Geschmack. Bis auf drei haben wir alle, teilweise mehrfach, mitgenommen. Dazwischen ausgiebiges plantschen in den anderen Bereichen der Therme. Insgesamt haben wir fast sechs Stunden dort verbracht. Am Ende war Sohn stehend K.O. und ich, wenn ich ehrlich bin, auch. Aber eine Gaudi war es schon. Außer vielleicht, als unser Reifen in einer Rutsche umgekippt ist, Sohn und mich abgeworfen hat und die nachfolgenden Rutscher auf einmal hinter uns auftauchten. Da kam sohnseitig kurz Hektik auf. Ist aber alles gut gegangen und hat der Laune keinen Abbruch getan.

Jetzt sitze ich in der Lobby des Hotels und lausche den ganzen Fußballexperten, die das Champions League Finale kommentieren. Mein Lieblingskommentar bisher: “Die Bayern blamieren mal wieder ganz Deutschland.”

Mit diesen Worten verabschiede ich mch für heute.

Morgen sind wir entweder hier oder hier. Das verhandeln wir beim Frühstück (welches übrigens großartig ist).

Coming out

Lange habe ich mit mir gerungen, aber jetzt mache ich es einfach. Ich trete aus der Anonymität heraus und zeige mich der Welt (als ob die darauf gewartet hätte). Das Bild ist sogar ausgesprochen aktuell, nämlich von heute morgen.

Den Rest des Eintrags lesen. »

Es gibt mich noch

Und ich habe dieses Blog auch nicht abgeschrieben.

es ist nur so, daß es in meinem Leben an vielen (allen?) Ecken und Enden bröckelt und ich irgendwie versuche, das Ganze zusammenzuhalten. Darunter leidet eben dieses Blog, obwohl es genug gäbe, was berichtenswert wäre.

Entschuldigung dafür. Aber es geht momentan nicht anders.

Bin ich dagegen nicht versichert?

Was immer das sein soll, es klingt nicht gut:

bekannte Inkompatibilitäten bei Serialisierung und Deserialisierung generischer Typen bei Verwendung von BinaryFormatter oder NetDataContractSerializer in einer gemischten Umgebung mit .NET Framework 3.5 SP1 und .NET Framework 4

Gelesen in der Beschreibung zu einem Update von Microsoft, das nach deren Meinung auf meinen PC gehört.

Die Schweine!

Ich erwähnte es schon mal: wenn meine Mutter zu außergewöhnlichen Zeiten (dazu zählt tagsüber, wenn sie weiß, daß ich arbeiten bin) anruft, dann ist was faul.

Gerade eben rappelt mein Handy. Meine Mutter ist dran. Erste Beruhigung: der Tonfall schließt größere Katastrophen aus.

Sie: Hör mal, bei uns ist eingebrochen worden.
Ich: In der Wohnung?
Sie: Nein, im Keller. In allen Kellern.
Ich (beruhigt): Ach so. Dann geht es ja.
Sie (empört): Die haben das Bier ausgesoffen und den Kaffee geklaut!
Ich: Mmh… (mehr kann man nicht sagen, wenn man mit dem Lachen kämpft)
Sie (mit heiligem Zorn in der Stimme): Und das Wassereis haben die auch gelutscht!
Ich: DIE SCHWEINE!

An dem Punkt war es mit meiner Beherrschung vorbei. Wir haben uns dann geeinigt, daß das mehr ärgerlich denn tragisch ist und sind zum Alltag übergegangen.

Wenigstens einer

Hoffentlich kommt der morgen auch wieder…

Es muß Freitag sein

Bei dem Begriff “siamesische Saugschmerle” degeneriert der für gewöhnlich sehr gefaßte und eloquente Kollege zu einem hyterisch kichernden Bündel, iin dessen Kopfkino ein Film aus dem eindeutig biologischen Bereich in einer Dauerschleife läuft.

So etwas macht der Job aus einem. Jedenfalls am Freitag.

Telefonat des Tages

Eine Kollegin aus dem Reich der Mitte hat eine Datei gelöscht und möchte sie wiederhaben.

Folgendes Gespräch entwickelt sich:

K: Zwei Dateien mit fast gleichem Namen. Genau hingucken.
I: Ah ja, ich sehe schon…
K: Ich blauche die längele Datei. Nicht die külzele, die längele.

Ein Klischee, schon klar. Trotzdem brauchte ich kurz die Pausentaste am Telefon, um die Fassung zurückzugewinnen.